07. Dezember 2021
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Wolfgang Koydl

Von Karl dem Grossen zum grossen Karl: Wie Gesundheitsminister Karl Lauterbach die Tradition deutscher Karls fortsetzt

Was würden die Deutschen nur ohne sie tun?

Ohne sie gäbe es keine Nation, keinen Kommunismus, keinen Winnetou und schon gar nicht junge grosse Bohnen im 720-ml-Glas für läppische 1.29 Euro.

Vergessen wir die Olafs, Roberts oder Kevins. Es waren immer wieder Karls, die das Land vorangebracht haben.

Der Bogen spannt sich von Karl dem Grossen, dem Einiger der deutschen Stämme, und endet nun bei Karl Lauterbach, der ein einig Volk von Impflingen schaffen will.

Karl bedeutet ursprünglich Mann und ist mit dem Kerl verwandt – und einen echten Kerl braucht es jetzt in den dunklen Nächten der Pandemie.

Karl Marx, Karl May, Karl «Aldi» Albrecht, Karl Lagerfeld, und nicht zu vergessen Karl Dall – es ist eine würdige Liste von Karls, in die der neue Gesundheitsminister sich einreiht.

Einem Namensvetter ähnelt er sogar ein wenig – dem Münchner Volksschauspieler Karl Valentin.

Der hätte auch einen Leitspruch für sein neues Amt:

«Hoffentlich wird’s nicht so schlimm, wie’s schon ist.»

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8 Kommentare zu “Von Karl dem Grossen zum grossen Karl: Wie Gesundheitsminister Karl Lauterbach die Tradition deutscher Karls fortsetzt”

  • onckel fritz sagt:

    Bei Karl May wurden die Roten immer weniger, bei Karl Marx immer mehr. Im Gegensatz zum Murx war Marx nur Theorie. Bei Karl Valentin „war die Zukunft früher auch besser“. Ja, der Propellerkalle, jetzt im offenen Hemdkragen, durfte früher nur der unbedarften Sonderschullehrerin Schmidt ins Ohr blasen, endlich darf er selber ran! .

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    • onckel fritz sagt:

      Ein Vertreter der kostenoptimierten profitorientierten Konzernmedizin, am liebsten von der Krankenkasse bis zu den lohnabhängigen „Leistungserbringern“ alles in einer Hand, die der Regierung die Gesetze schreibt. Der Film „2030 - Aufstand der Alten“, falls in der ZDF-Mediathek noch verfügbar, zeigt wohin die dystopische Reise gehen könnte.

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  • Meine Wahrnehmung sagt:

    Karl Lauterbach ist ein SEGEN...für uns Plausibilitäts Affinen, Frei- u. Selbstdenker. Diese Amtsbesetzung, ein Offenbarungseid der Vernunft. Ein Weckruf an die bislang „Gutgläubigen“ ehem. u. Impfbereiten und zeigt unverblümt, was hier los ist.
    Ein SEGEN ...weil NUR die (belogenen, betrogenen) Geimpften die Wende bringen werden. Komplexe Systeme (basierend auf UNWAHRHEITEN) fallen nach dem Gesetz der Chaostheorie. Ein wichtiger Schritt dahin ist getan.

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  • herbert sagt:

    Für Herrn Lauterbach hat sich endlich sein Lebenstraum erfüllt. Wie oft ist er schon ("zu Unrecht") übergangen worden. Die Entscheidung von Herrn Scholz, dem künftigen Kanzler, ist auch notwendige Strategie. Stichwort: Kabinettsdisziplin! Jetzt kann Herr L. nicht mehr (als MdB) einfach so daher plappern; alle 3 Stunden etwas Gegensätzliches von sich geben. Nichts mehr mit "behaupten oder etwas "annehmen"! Schluss mit "persönlichen" Einschätzungen! Ende der Wichtigtuerei! Das ist halt der Preis.

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    • Propagandastaatsfunk sagt:

      @herbert, die Frage ist was zahlt das deutsche Volk für einen Preis für diese Besetzung des Paniktreibers Karl?
      Er war damals verantwortlich für die Privatisierung der Krankenhäuser und dass diese dann von den Konzernen auf Profit umgestellt wurden und dabei hat er noch finanziell mit profitiert. Heute stellen sich die gleichen für Betten-Abbau verantwortlichen hin und schreien die Intensivstationen laufen mit Ungeimpften über, obwohl das laut Fakten nicht stimmt.

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  • Nostradamus sagt:

    Herrn Lauterbach mit den großen Karls in einem Zuge zu nennen, halte ich für unpassend. Aus historischer Sicht, also ein kleiner Blick zurück, hat Herr Lauterbach sich nicht mit Rum bekleckert, natürlich vertrete ich hier nach wie vor nur meine eigene Meinung, ich spiegele hier nicht die Mehrheit, oder beziehe mich auf dubiose Meinungsumfragen. Ich kann nicht die Zukunft blicken und gebe Herrn Lauterbach natürlich die Chance sich einen Positiven Platz in wikipedia unserer BRD zu erarbeiten. MfG

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  • AntonHofnarr sagt:

    Hm, muß sich Karl jetzt eigentlich zur Karla umoperieren lassen, damit der (ursprünglich angedachte) Gleichstand zwischen Männlein und Weiblein bei der Ministerbesetzung innerhalb dieser Ampel passt?

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