21. September 2021
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Wolfgang Koydl

Ursula von der Leyen kann’s nicht lassen: Schon wieder soll sie eine skandalöse SMS verschickt haben. Dieses Mal für Impfdosen. Was nun?

Sie kann's nicht lassen: Nehmt doch Ursula von der Leyen das Handy weg! Sie bringt sich noch in Teufels Küche.

Jedoch: So schlimm wird's nicht kommen. Die EU-Chefin hat noch jeden Skandal überstanden – dickfellig, frech und unverschämt.

Als Verteidigungsministerium heuerte sie angeblich per SMS teure Berater an. Beweisen liess sich nichts. Ihr Handy war gelöscht worden. Zu dumm!

Nun soll sie wieder SMS geschickt haben, an Pfizer-Chef Albert Bourla, den US-Partner des deutschen Pharmaunternehmens BionTech.

EU-Parlament und Ombudsfrau wollen wissen, worum es darin ging. Denn von der Leyen bestellte eigenhändig Milliarden Dosen Covid-Impfstoff und zahlte angeblich 31 Milliarden Euro über den Herstellerpreis – 19 Prozent des EU-Etats für 2021.

Doch die Kaufverträge sind geheim. Und die SMS? Elektronische Kommunikation sei leider «kurzlebig», so die Kommission lapidar.

Mit anderen Worten: Wird wohl wieder nichts.

Dem deutschen SMS-Skandal entwand sie sich durch Flucht nach Brüssel. Mal sehen, was ihr diesmal einfällt. 

Eines sicher nicht: Ehrlichkeit und Aufklärung.

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