14. Oktober 2021
Birgit Kelle

Superman ist neuerdings schwul, weil ein «hetero-sexueller weisser Retter» nicht mehr zeitgemäss ist. Superman ist erledigt

James Bond wird zum Weichei und Superman wird schwul.

Womit haben wir, als Frauen, verdient, dass man uns einen Helden nach dem anderen demontiert? Ich verlange Artenschutz für das Kinoerlebnis erwachsener Frauen.

Man geht doch nicht in einen Bond, um als Frau verstanden, sondern um gerettet zu werden.

Wir wollen echte Männer sehen. Agenten die Frauen flachlegen können, flirten und umwerfend sind.

Selbstzweifler, Unentschlossene und Apfelkuchenbäcker kennen wir aus dem Echtleben. Es hätte schon stutzig machen müssen, als Daniel Craig in diesem pinken Jackett zur Bond-Premiere in London auftauchte. Ich hatte Angst vor diesem Kinobesuch. Zu Recht. Good bye James. Gut, dass du tot bist.

Und jetzt also auch noch Superman.

Mit Stolz verkünden DC Comics und Warner Brothers, dass der Held als «heterosexueller weisser Retter» nicht mehr zeitgemäss sei und sein Coming-out haben wird.

Kurz hatte ich Angst, dass er unter diesem feschen Ganzkörperanzug Damenunterwäsche trägt. Doch es kommt noch schlimmer: Superman ist jetzt schwul.

In «Superman: Son of Kal-El» verliebt er sich in den jungen Zeitungsreporter Jay Nakamura und hat ein emotionales Burnout wegen der vielen Retterei. Er setzt sich jetzt für Flüchtlinge ein und löscht Brände, die durch den Klimawandel ausgelöst seien.

Superman ist für die Frauenwelt erledigt.

Ich suche jetzt die alten «Stirb Langsam»-Videokassetten wieder raus.

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«Daily Spezial»
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2 Kommentare zu “Superman ist neuerdings schwul, weil ein «hetero-sexueller weisser Retter» nicht mehr zeitgemäss ist. Superman ist erledigt”

  • Dominik Hellenbeck sagt:

    Popkulturelle Zeugnisse wie Superman oder der aktuelle James-Bond-Film sind eben die sichtbaren Kristallisationspunkte der breit gestreuten kulturellen Transformation. In Film und Fernsehen werden Männer schon länger als unreife, triebgesteuerte Deppen vorgeführt, denen „Powerfrauen“ zeigen müssen, wo es lang geht. Lange genug betrieben, wirkt die Manipulation zuverlässig auf die breite Masse, das Resultat ist – zumindest in deutschen Städten – zu besichtigen: Oftmals gehen Frauen heute mit ihr

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  • Werner Stauffacher sagt:

    Männer braucht das Land, Frauen, Schwule und Frauenversteher haben wir genug. Und zwar Männer für richtig erwachsene Frauen, jedoch nicht für solche, welche im Geiste und intellektuell in der Pubertät stehen geblieben sind und meinen dort verharren zu müssen.

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