24. September 2021
Anabel Schunke

SPD-Lauterbach, ein «Spacken»? Kubicki hat recht. Meine Mädels urteilen nach ein paar Cocktails eher härter

Karl Lauterbach ist ein «Spacken» – zumindest, wenn es nach den Leuten geht, die FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki abends in seiner Stammkneipe trifft.

Vermutlich würden meine Freundinnen nach ein paar Cocktails noch härtere Worte wählen. «Spacken» – das ist doch eigentlich noch ganz nett für jemanden, der in den letzten eineinhalb Jahren keine Gelegenheit ausgelassen hat, um in Talkshows und Interviews Corona-Panik zu verbreiten. Oder nicht?

Denn während der Pandemie avancierte SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach regelrecht zur Symbolfigur des harten Lockdowns, zum Chef-Einsperrer der Nation.

Nur: Mit seinen apokalyptischen Predigten lag er öfters auch mal diametral daneben.

Und da wundert er sich ernsthaft oder ist «stinksauer» (Bild), wenn ein freiheitlicher Politiker ausspricht, was so viele – am Stammtisch, mit einem Pils vor sich – denken?

Wohlgemerkt: Es handelt sich nicht um die Worte des Bundestagsvizepräsidenten Kubicki, sondern um die «Stimme des Volkes», wenn man so will. Und diese kann durchaus unverblümter klingen als das weichgespülte Geschwätz trauter Einigkeit in Politik und Presse.

Wenn Lauterbach diese Realität nicht erträgt, sollte er sich schleunigst in eine Kneipe begeben, an einen Stammtisch sitzen und den Menschen auf den Puls fühlen.

Zumindest noch so lange, bis er wieder anfängt, seinen Lockdown zu predigen.

181 12

1 Kommentar zu “SPD-Lauterbach, ein «Spacken»? Kubicki hat recht. Meine Mädels urteilen nach ein paar Cocktails eher härter”

  • Alex Brand sagt:

    Lauterbach ist jemand, der es besser wissen sollte, es aber doch tut. Medizin wird dort übergriffig, wo sie den Boden der wissenschaftlichen Ebene verlässt und dennoch Folgsamkeit einfordert. Das sind die Leute, die aus der Wissenschaft eine Herrschaftssystem zaubern wollen und Selbstkritik wie die Pest meiden.

    7
    1

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2022 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.