10. Januar 2022
Beatrice Achterberg

J. K. Rowlings beglückte mit ihren Harry-Potter-Romanen Leser auf der ganzen Welt. Alles scheinbar nichts wert in der Empörungs-Arena unserer Zeit

J. K. Rowlings literarisches Werk als Schöpferin der Harry-Potter-Romane ist, man muss es sagen, unermesslich. Leser auf der ganzen Welt beglückte sie mit dem Refugium der Fantasie.

Alles nichts wert in der Empörungsarena des 21. Jahrhunderts.

Weil die Autorin Frauen als «Frauen» bezeichnen möchte, nicht als «menstruierende Menschen» gilt JKR als transphob bei woken Tastaturhelden.

Eine Schule in Essex, England, benennt nun einen Gebäudeteil nicht länger nach der berühmten Autorin. Auch Vereine, die den Potter-inspirierten Sport «Quidditch» anbieten, möchten Umbenennungen – um sich von Rowling zu distanzieren. Alternativ-Namen sind unter anderem «Quidstrike», «Quickball», «Quadraball».

Selbst wenn man sich an Rowlings Aussagen stösst: Gebietet nicht der Respekt gegenüber der grossartigsten britischen Autorin hier mit Gelassenheit zu reagieren? Schmälert politischer Zeitgeist den Wert ihrer Literatur?

Statt Wertschätzung herrscht Kleingeist.

Ein Trost für Frau Rowling: Spätestens bei der Umbenennung von Quidditch, einem Sport der auf fliegenden Besen gespielt wird, offenbaren die Woke-Mahnwächter ihre humorfreie Torheit.

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2 Kommentare zu “J. K. Rowlings beglückte mit ihren Harry-Potter-Romanen Leser auf der ganzen Welt. Alles scheinbar nichts wert in der Empörungs-Arena unserer Zeit”

  • onckel fritz sagt:

    Das ganze Transgendergaga ist einfach unsäglich. Aber auch die Idee, bei einem eigentlich schönen, dem Quidditch abgeschauten Ballspiel ausgerechnet mit einem „Besenstiel“ zwischen den Beinen zu laufen halte ich für absolut bekloppt. Das muss den Muggeln noch der Voldemort eingegeben haben. Die spinnen, die Briten! (Obelix, gallischer Philosoph 50 B.C.)

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