10. September 2021
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Wolfgang Koydl

Mit einem alten Klepper gewinnt man kein Rennen. Allerdings: Nicht Armin Laschet hat den Gaul CDU zuschanden geritten – es war Angela Merkel

Wenn sich die Umfragen weiter so entwickeln, kann die CDU von Glück sagen, nicht als Dritter hinter SPD und Grünen ins Ziel zu hinken.

Es wäre die ultimative Schmach für eine Partei, die sich als gottgegebene Regierungspartei sah – ja dies in 52 von 72 Jahren Bundesrepublik tatsächlich auch war.

Für diese Schmach gibt es ein Vorbild: Auch Italiens einst übermächtige Christdemokraten katapultierten sich in die Bedeutungslosigkeit.

Wie gut, dass man einen Sündenbock hat: Armin Laschet, ein Mann, der zum Führer taugt wie der Hobbit Bilbo Beutlin.

Aber Laschet trifft keine Schuld. Er trat mit einer Partei an, die einem ausgemergelten, alten, abgemagerten Rennpferd glich. Zuschanden geritten hatte es aber nicht er, sondern Angela Merkel.

Sie verantwortet den Niedergang dieser grossen Partei, mit der sie selbst nie viel anfangen konnte. Sie suchte sie sich aus wie eine Kugel Eiscreme, heisst es.

Wie weiter?

Was macht man mit alten Pferden?

Bei den italienischen Parteifreunden der Union war es ein Fangschuss. Es gibt sie nicht mehr.

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«Daily Spezial»
16 Jahre Angela Merkel. Was sie gut machte. Ihr grösster Fehler. Deutschland heute: Eine Demokratie ohne Opposition

1 Kommentar zu “Mit einem alten Klepper gewinnt man kein Rennen. Allerdings: Nicht Armin Laschet hat den Gaul CDU zuschanden geritten – es war Angela Merkel”

  • Alex Brand sagt:

    Es war nicht Merkel, die alles versaut hat. Schlimmer ihre Helfershelfer wie Schäuble, Seehofer, Scholz und andere Koryphäen. Alle haben 20 Minuten geklatscht! Schon vergessen. Die Selektion stimmt schon lange nicht mehr!

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