12. November 2021
Rolf Hürzeler

Nach Rassismus nun Frauenfeindlichkeit – Prinz Harry und Meghan haben eine neue Opferrolle gefunden

Mit einem milden Lächeln erinnern wir uns, wie sich das Traumpaar Harry und Meghan als rassistische Opfer darstellte.

Mitglieder der königlichen Familie sollen sich angeblich nach einer allfälligen Hauttönung des Nachwuchses in spe erkundigt haben, als Meghan schwanger war.

How disgusting!

Jetzt haben die beiden jungen Royals eine neue Opferrolle gefunden: Frauenfeindlichkeit.

So lautet der Vorwurf gemäss Harry, nachdem das Wort «Megxit» in der britischen Presse die Runde machte.

Journalisten kupferten den Begriff offenkundig vom wesentlich schwerwiegenderen Brexit ab. Sie umschreiben mit «Megxit» das Goodbye der beiden Turteltauben vom Buckingham Place, als sie ins warme Kalifornien entflogen.

Das ist nicht sehr elegant, zugegeben, aber immerhin prägnant.

Was indes am «Megxit» genau frauenfeindlich sein soll, erschliesst sich niemandem, und der Prinz verschweigt es höflich.

Doch das ist nicht der Punkt: Hauptsache Opfer; das macht sich heutzutage immer gut, besonders dann, wenn das öffentliche Image angekratzt ist.

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2 Kommentare zu “Nach Rassismus nun Frauenfeindlichkeit – Prinz Harry und Meghan haben eine neue Opferrolle gefunden”

  • Joerg Sulimma sagt:

    ...und das öffentliche Interesse langsam erlahmt!

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  • AntonHofnarr sagt:

    Es gibt Menschen (Beispiele der negativen Art Gräte Thunfisch oder aber auch jene beiden Ex-Königskinder), denen scheinbar ein riesengroßes persönliches Problem erwächst, wenn sie nicht mehr im medialen Mittelpunkt des Interesses stehen. Mit den entsprechenden Erfahrungswerten verstehen sie es leider, sich selbst mit dem größten Unsinn immer wieder dort hin zu rücken.

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