21. Oktober 2021
Alles lesen
Rainer Zitelmann

Markus Lanz reitet immer wieder darauf herum, dass die CDU nicht «weiblich» genug ist. Das ist aber nicht das Problem

Jeden Tag hört man, wie wichtig es sei, dass die CDU endlich mehr Frauen in ihrer Führungsspitze hat. Markus Lanz ritt in seiner Show immer wieder auf dem Thema herum, dass sich vier männliche Katholiken aus Nordrhein-Westfalen bewerben.

Ist es das grösste Problem der CDU, dass sie nicht «weiblich» genug ist?

War nicht 16 Jahre lang eine Frau Kanzlerin und – die meiste Zeit davon auch CDU-Vorsitzende? Hat es nicht Angela Merkel zu verantworten, dass in ihrer Zeit die AfD entstanden ist und die CDU durch Vergrünung und Sozialdemokratisierung alle Konturen verloren hat?

Auch Merkels Nachfolgerin war eine Frau: Annegret Kramp-Karrenbauer.

Hat das der CDU geholfen? Sie musste schon nach einem Jahr aufgeben, weil sie sich als unfähig erwiesen hat.

Und was ist mit den anderen CDU-Frauen?

Ursula von der Leyen war die unfähigste Ministerin in der Geschichte der Bundesrepublik. Ausser Nibelungentreue zu ihrer Förderin Merkel hat sie nichts vorzuweisen. Die Bundeswehr hat sie ruiniert, weil sie sich mehr um Diversity-Kurse und Umstandsmode für Soldatinnen kümmerte als um die Funktionsfähigkeit der Waffensysteme.

Natürlich könnte man ebenso unfähige Männer in der Union aufzählen – Leute wie Peter Altmaier.

Aber offensichtlich ist das Problem der CDU nicht, dass sie zu wenig «weiblich» ist, sondern sie muss die Frage beantworten, wofür sie eigentlich steht.

94 0

3 Kommentare zu “Markus Lanz reitet immer wieder darauf herum, dass die CDU nicht «weiblich» genug ist. Das ist aber nicht das Problem”

  • AntonHofnarr sagt:

    Es ist doch so was von schnuppeschnurzegal, ob eine Partei oder bspw. auch ein Unternehmen im extremsten Fall zu 100 Prozent von Männern oder auch Frauen beherrscht (ääh, ggf. evtl. "befraut"??) wird; vielmehr ist es meiner bescheidenen Ansicht nach entscheidend, daß diese Positionen von den besten und fähigsten besetzt sind. Alles andere ist sekundär und unsinnig.

    8
    0
  • Joerg Sulimma sagt:

    À propos Markus Lanz...wo sind denn die fähigen Moderatorinnen und Moderatoren? Auch diese sind in der Ära Merkel und durch die Medienpolitik ihrer Regierungen verschwunden. Diese ganzen Talkshows mit den immer gleichen, fast immer langweiligen Gästen, den immer gleichen, immer unkritischen Fragen und den sehr von sich überzeugten aber fast immer unfähigen Moderatoren könnten morgen komplett aus den Programmen gestrichen werden, ohne daß es auffiele. Auch hier sollte diese Frage gestellt werden!

    8
    0
  • Der Michel sagt:

    Also mir fallen da spontan noch so ein paar "Cxx"-Lichtgestaltinnen ein: Bär, Karliczek, Klöckner, Süßmuth,... Um Missverständnissen vorzubeugen: In anderen Parteien sieht's auch nicht besser aus (Baerbock, Esken, Lambrecht, Schulze (2x), Wissler, Wellsow,...), und die - biologischen - Herren der Schöpfung machen eifrig Konkurrenz, Namen wurden ja (exemplarisch) genannt.

    Man wäre sehr viel schneller fertig, würde man die Namen der Leistungsträger der Altparteien auflisten. Also: ... äh ..

    8
    0

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2022 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.