23. September 2021
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Matthias Rüb

Ministerpräsident Draghi sieht im Klimawandel einen noch grösseren Notstand als in Corona. Für Italien gilt: Rette sich wer kann!

Italiens Ministerpräsident Mario Draghi hat beim sogenannten «Climate Moment» in New York, einem runden Tisch zum Klimawandel am Rande der UN-Vollversammlung, einen wichtigen Satz gesagt: «Wir kämpfen derzeit noch gegen die Pandemie. Aber der Klimawandel ist ein genauso grosser Notstand – vielleicht sogar ein noch grösserer.»

Zur Erinnerung: Die Italiener waren von März bis Mai 2020, im härtesten Lockdown in der westlichen Welt, zu Hause eingesperrt. Im Kampf gegen das Virus wurde das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben zur schieren Existenzsicherung reduziert.

Seit anderthalb Jahren – und noch bis mindestens Ende 2021 – gilt wegen Corona der Notstand. Die Regierung kann per Dekret Grundrechte aussetzen – was sie tüchtig praktiziert.

Zum Oktober führt Rom faktisch die Impfpflicht ein. Für Ungeimpfte wird das Leben zum Spiessrutenlauf.

Schöne Aussichten für die kommende Klimapolitik: Die Angst vor dem angeblichen Hitzetod wird mit Fleiss geschürt, damit sich die Leute durch lauter Verbote und Gebote von einer entfesselten Staatsgewalt «retten» lassen.

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1 Kommentar zu “Ministerpräsident Draghi sieht im Klimawandel einen noch grösseren Notstand als in Corona. Für Italien gilt: Rette sich wer kann!”

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