25. August 2021
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Anabel Schunke

Komödie in Hannover: Zwei Syrer kommen frei, obwohl sie mehrere Bankomaten gesprengt haben. Grund: Sie haben einen festen Wohnsitz

Berauscht vom erneuten Weltrettungs-Vorhaben, wird in Deutschland einiges über die Auswüchse der letzten Zuwanderungswelle verschwiegen. Dabei könnten diese Szenen manchmal glatt als Komödie durchgehen.

Wie etwa am vergangenen Samstagnachmittag: In der Region Hannover schlenderten zwei junge Männer durch die Fussgängerzone – in weissen Schutzanzügen. Ahmed L. und Rami A., zwei Syrer, versuchten am Vortag im Ortsteil Eldagsen, den Geldautomaten einer Bankfiliale zu sprengen.

Die beiden stehen im Verdacht, im Raum Hannover für sechs weitere Sprengungen verantwortlich zu sein. Schaden: Mehrere Zehntausend Euro.

Dennoch ordnete die Richterin keine Untersuchungshaft an. Die Tatverdächtigen verfügen über einen festen Wohnsitz, so die Begründung.

Und weil man die Beute gerade nicht zur Hand hatte, stattete sie der Anwalt von Ahmed L. anschliessend auch gleich noch mit Geld für Heimfahrt und neue Kleider aus, da die alten Klamotten nach der Festnahme von der Kripo zwecks Spurensicherung sichergestellt wurden.

Ja, in Deutschland lässt es sich leben – zumindest als krimineller Zuwanderer und einer ordentlichen Portion Sprengstoff im Auto.

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