17. November 2021
Cora Stephan

In Kanada wurde eine 70-jährige Frau als Opfer des Klimawandels diagnostiziert. Wir sind also so weit...

Jetzt ist es passiert!

Eine über 70-jährige Frau wurde in Kanada als direktes Opfer des Klimawandels diagnostiziert.

Nach einer Hitzewelle im Juni litt sie immer wieder an Dehydration – so sehr, dass der Notaufnahme das Wasser ausging.

Der die Diagnose stellende Arzt: Man dürfe nun nicht weiter an Symptomen kurieren, sondern müsse der Sache auf dem Grund gehen.

Heisst: Der Klimawandel ist schuld, da nützt auch im Einzelfall kein Wasser mehr. Und bitte keine Einwände à la: «An der Kälte sterben weit mehr Leute als an Hitze und schlechter Luft.»

Es hilft alles nichts: Die Apokalypse ist nah.

In Ägypten kam zwar jüngst mehr als genug Wasser vom Himmel, aber das machte Skorpione und Schlangen angriffslustig. Der Klimawandel hat eben viele Gesichter.

Doch wir wollen nicht spotten. Es ist gut, wenn sich die Menschheit auf einen einzigen Gegner einigt, meinetwegen auch auf zwei – es gibt ja noch das C-Virus, das im Übrigen weit leichter zu bekämpfen ist als Regen und Hitze: Sperren wir einfach die Ungeimpften weg!

Wenn sich doch alle Probleme so leicht aus der Welt schaffen liessen...

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1 Kommentar zu “In Kanada wurde eine 70-jährige Frau als Opfer des Klimawandels diagnostiziert. Wir sind also so weit...”

  • gisela.freyzeit@gmx.de sagt:

    Nach Seneca hat der Mensch Angst vor der Natur. In unserer Zeit kommt die Gefahr gleichzeitig vom Makrokosmos, dem Klima, und vom Mikrokosmos, dem Virus. Mehr geht tatsächlich nicht mehr. Der Untergang der Menschheit scheint nicht mehr abzuwenden...

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