21. September 2021
Birgit Kelle

Hurra, die neuen Emojis sind da! Endlich gibt es den schwangeren Mann

Millionen schwangerer Männer können aufatmen: Endlich werden sie bei den Emojis nicht mehr diskriminiert! 

Das Unicode-Konsortium, das jedes Jahr neue Piktogramme für Menschen, Gefühlszustände, Handgesten und Objekte entwirft, hat gerade für das Jahr 2022 auch den schwangeren Mann vorgestellt und sogar die schwangere, geschlechtslose Person, falls sich auch noch ein paar non-binäre Nicht-Frauen gerade schwanger identifizieren.

Damit ist «Kinder für Alle» endlich gender-sensibel als Emoji zu haben, auch wenn der schwangere Trans-Mann eher wie ein übergewichtiger Freddie Mercury im Profil auszieht, aber zumindest ist er in allen Hautfarbtönen zu haben.

Nicht ganz klar ist, was uns der neue wegschmelzende Smiley-Kopf sagen soll: Ich schmelze dahin – oder doch drohende Erderwärmung? 

Der «salutierende Smiley» ist unter pazifistischen Gesichtspunkten ganz schwierig, eignet sich aber hervorragend, wenn ich das nächste Mal einen Befehl in die Familien-Whatsapp-Gruppe belle: Die Kinder können ihren bedingungslosen Gehorsam einfach mit einem Salutieren bestätigen. 

Ein bisschen war ich aber dann doch enttäuscht, denn es gab nur 37 neue Emojis und manche fehlen immer noch: Die Hände mit der Merkel-Raute für alle politischen Abgesänge der nächsten Jahre und natürlich ein gelber Impfpass, für den modernen Corona-Bürger von morgen.

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