03. November 2021
Wolfgang Koydl

Der Klima-Gipfel in Glasgow ist ein Klima-schädlicher Jahrmarkt der Eitelkeiten

War das nicht schön, dass die Klimabonzen mit Tesla-Limousinen zum Tagungsort kutschiert wurden?

Weniger schön, dass die Autos mit Dieselgeneratoren betankt wurden.

War das nicht schön, dass Greta Thunberg mit dem Zug von London nach Glasgow fuhr?

Weniger schön, dass man nicht weiss, wie sie von Stockholm nach London kam.

War das nicht schön, dass so viele Firmenbosse zum Klimagipfel einschwebten?

Weniger schön, dass 52 von ihnen mit dem Privat-Jet kamen.

War das nicht schön, dass die meisten Staatenlenker Präsenz zeigten?

Weniger schön, dass ihre Airbusse und Jumbos tausende Tonnen CO2 ausstiessen.

Heuchler die einen, Profiteure die anderen, Schreihälse die dritten.

Die einzigen Klimaschützer waren Russlands Wladimir Putin und Chinas Xi Jinping.

Die blieben zuhause und taten sich den Jahrmarkt der Eitelkeiten gar nicht erst an.

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2 Kommentare zu “Der Klima-Gipfel in Glasgow ist ein Klima-schädlicher Jahrmarkt der Eitelkeiten”

  • Joerg Sulimma sagt:

    War das nicht schön, als Joe Biden vor versammelter Mannschaft sein Nickerchen machte?

    Weniger schön, dass man nicht weiß, ob er sich hinterher per Teleprompter dezidiert genau zu den Wortmeldungen in dieser Zeit geäußert hat.

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  • Der Michel sagt:

    Wenn's denn nur ein "Jahrmarkt der Eitelkeiten" wäre... aber dieser Irrsinn wird uns - vor allem die Deutschen, darüber hinaus aber auch andere westliche Industrienationen - horrende Summen kosten. Dagegen ist die Klima- und/oder Umweltschädlichkeit dieses Jahrmarkts eine "Petitesse".

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