20. September 2021
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Ralf Schuler

Gleichberechtigung um jeden Preis: Die Grünen wissen ganz genau, wie Deutsche ihr Privatleben führen sollen und wie nicht

Eines der grossen ungelösten Probleme unserer Zeit besteht darin, dass es noch immer Menschen gibt, die ihre private Lebensführung nicht nach den Vorstellungen der Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt richten.

Das ist mehr als ärgerlich. Die Grünen haben sich das lange geduldig angesehen, aber irgendwann ist es dann auch mal Schluss.

KGE, wie die Verfechterin von Ketten(namen)-Duldung intern kurz genannt wird, hat jetzt im Spiegel vorgeschlagen, künftig staatliche Gutscheine etwa für Putzhilfen, Rasenmähen oder Kinderbetreuung auszugeben. Diese «Agenda für Gleichstellung und ein selbstbestimmtes Familienleben» habe hohe Priorität für eine neue Bundesregierung.

Es kann ja nicht sein, dass Paare einfach selbst entscheiden, wie sie die Arbeit in ihrer Beziehung verteilen. 

Wenn dem Volk, dem grossen Lümmel (H. Heine), reaktionäre Rollen (er wechselt Winterräder, sie saugt Staub) nicht auszutreiben sind, muss halt der Staat eingreifen. 

Und wenn sich dann immer noch so ein Macho erdreistet, der Dame die Tür aufzuhalten, gibt es eben ein staatliches Türöffner-Programm. 

Hier werden Sie gleichberechtigt. Koste es, was es wolle.

Ralf Schuler ist Leiter der Parlamentsredaktion von BILD.
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1 Kommentar zu “Gleichberechtigung um jeden Preis: Die Grünen wissen ganz genau, wie Deutsche ihr Privatleben führen sollen und wie nicht”

  • onckel fritz sagt:

    Damit auch bei der Putzhilfe und dem Gärtner - oh, je, Rollenklischee! - die gleichberechtigte Teilhabe an Familie und Beruf verwirklicht wird, braucht es dann noch Gutscheine für eine Haushaltshilfe für die Haushaltshilfe.

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