22. November 2021
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Wolfgang Koydl

Grüne Macht-Fantasien: Es wird nicht mehr geredet, sondern hart durchregiert

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten soll Joseph Goebbels einmal bemerkt haben: «Ich weiss nicht, wie es werden wird, aber ich kann versprechen, es wird interessant werden.»

Auch die kommenden Jahre versprechen interessant zu werden, lauscht man einer führenden Politikerin der Grünen.

«Wenn die (Ampel-)Koalition erst mal steht, wird uns nichts mehr aufhalten können», sagt Sandra Detzer, Grünen-Chefin in Baden-Württemberg.

Erst einmal an der Macht, würden sie «nicht mehr verhandeln», sondern handeln.

So forsch klang es auch 1933, und ähnlich weltumspannend: Ohne Grüne gibt es «keine Fortschrittsregierung, auf die die ganze Welt um uns herum mit Spannung wartet».

Alles klar. Deutsches Wesen und so. Alpha Centauri knöpfen wir uns später vor.

Je näher die Macht rückt, desto mehr offenbaren die Grünen, wie sie sie einsetzen wollen: Autoritär, intolerant, bevormundend, repressiv, undemokratisch.

Der Irrsinn werde enden, verspricht Frau Detzer dann noch.

Falsch. Er fängt gerade erst an.

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4 Kommentare zu “Grüne Macht-Fantasien: Es wird nicht mehr geredet, sondern hart durchregiert”

  • Der Michel sagt:

    "Der Irrsinn werde enden, verspricht Frau Detzer dann noch."

    Da hat sie recht. Hoffen wir bloß, dass es nicht ganz so schlimm enden wird wie der von Ihnen angesprochene Irrsinn vor 76 Jahren.

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  • AntonHofnarr sagt:

    Einmal mehr beweist sich: diese sogenannten "grünen" sind die Faschisten/Bolschewisten der Gegenwart. Total menschenverachtend und intolerant gegenüber jedem, der sich ihrer mehr als kranken Ideologie verweigert. Wo bleibt hier der Verfassungsschutz, wo bleibt die Justiz, die bspw. 1945 eine NSDAP oder 1956 eine KPD verboten hat? Offenbar Fehlanzeige, daher kann nur gelten: bekämpft diese "grünen", so lange es noch geht. Danke übrigens Herr Koydl, für so viel Wahrheit und Aufklärung.

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  • Schwikowski sagt:

    Wie war, auch hier gilt: Wehret den Anfängen. Wie schön, dass es noch solche Journalisten wie Sie gibt, gemäß dem Spruch von Eugen Roth: Wer Wahrheit liebt, der urteilt scharf, vorausgesetzt, daß er das darf. - Und das bleibt hoffentlich so!

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