14. Oktober 2021
Alles lesen
Ralf Schuler

SPD, Grüne und FDP: Die Ampel-Freunde denken bei ihren Sondierungsgesprächen ausschliesslich in Milliarden. Das wird teuer!

Der eine oder andere wird es kennen: Am Ende vom Geld ist mitunter noch reichlich Monat übrig. 

Die wacker sondierenden Ampel-Freunde von SPD, Grünen und SPD haben ein ähnliches Problem, geben sich aber, natürlich, nicht kleinlich mit Grundrechenarten ab, sondern denken GROSS! 

Für uns. Für Deutschland! Für die Zukunft!

Die Grünen zum Beispiel wollen jährlich (!) 50 Milliarden Euro für die Rettung des Weltklimas ausgeben, die FDP die Steuerzahler beim Soli mindestens um 10 Milliarden Euro pro Jahr entlasten und Noch-Finanzminister Olaf Scholz (SPD) wiederum hat schon versprochen, die Renten über 2025 hinaus bis Sankt Nimmerlein zu garantieren.

Getreu dem alten Rothschild-Motto: «Das Geld ist ja nicht weg, es ist nur woanders!»

Bei uns zum Beispiel. 

Doch während wir Bürger selbst für löblichste Projekte für unsere Kinder vergeblich die symbolische Lohntüte vom Online-Konto kopfstellen und schütteln, greifen die Ampel-Männlein in Berlin einfach in die Tasche und holen neues Geld heraus. 

Nachteil: Die Tasche ist unsere.

Wir zahlen immer: Entweder sofort oder die Schulden von morgen. 

Denn ein Wort hat man sich in den Koalitionsgesprächen bislang konsequent gespart: Sparen.

Ralf Schuler ist Leiter der Parlamentsredaktion von BILD.
79 0

1 Kommentar zu “SPD, Grüne und FDP: Die Ampel-Freunde denken bei ihren Sondierungsgesprächen ausschliesslich in Milliarden. Das wird teuer!”

  • Alfred sagt:

    "Die Grünen zum Beispiel wollen jährlich (!) 50 Milliarden Euro für die Rettung des Weltklimas ausgeben."

    Und was würde das bringen, außer Steuererhöhungen? Nichts, absolut nichts!
    Hat sich eigentlich schon mal wer überlegt, wiel viel CO2 jede einzelne Person insgesamt freisetzt/produziert? Diese grüne Klima-Wahn-Ziele wären von heute auf morgen um ein zigfaches Unterschritten, wären ca. 30 Mio. Nicht-Deutsche nich in der BRD.
    Nebenbei sänken Mieten, bezahlbarer Strom , Steuern runter usw

    17
    0

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2021 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.