04. Oktober 2021
Florian Schwab

Greta ist wieder da! Wütender denn je. Heute will die Klima-Bewegung auch Schweizer Städte lahmlegen

Eine der wenigen Segnungen der Covid-Pandemie bestand darin, dass Greta Thunberg eine Zeitlang aus den Medien verschwunden ist.

Schon konnte man sich fragen: Ist die junge Schwedin plötzlich vernünftig geworden? Oder ist es ihr einfach verleidet, mit Zorn-verzerrtem Gesicht den Weltuntergang herbeizureden?

Weder noch. Die Greta-Pause war von kurzer Dauer. Dieses Wochenende war sie, wie auch Umweltministerin Simonetta Sommaruga, in Mailand bei einem Klima-Gipfel.

Und die Pandemie hat ihr offensichtlich nicht gut getan. Greta ist wütender denn je. Statt reifer, werden ihre Ansprachen kindischer. Ihr trotzig bis drohenden Mailänder Auftritt hat nur eine Botschaft: sie habe das ganze «Bla, Bla, Bla» der Politiker satt.

Wie ein Kleinkind, das seine Eltern zu erpressen versucht, will die «Bewegung» jetzt wieder Städte lahmlegen. In Zürich sollen heute neuralgische Verkehrsknotenpunkte besetzt und damit ein Kollaps provoziert werden.

Auch diesmal werden die Behörden dem Treiben wohl zusehen.

Es sei denn, es mischten sich ein paar Covid-Massnahmen-Kritiker unter die Klima-Radikalinskis.

Dann wäre der starke Arm des Staates schnell zur Stelle.

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«Daily Spezial»
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4 Kommentare zu “Greta ist wieder da! Wütender denn je. Heute will die Klima-Bewegung auch Schweizer Städte lahmlegen”

  • onckel fritz sagt:

    Nachtrag: Aber ja, das Gör nervt. Anderen altklugen Pubertieren würde man bedeuten: „Geh zur Schule, lern was, mach eine Ausbildung, such Dir nen Job, mach Dich nützlich! Fang bei Dir an, fahr Rad, geh zu Fuß, sammle den Müll Eurer Kundgebungen selbst auf! Verzichte auf Klassenfahrten ins Ausland, auf Flugreisen, Luisa, verschrotte Smartphone und Tablet, dreh die Heizung runter, zieh Dir nen Pullover an, kauf Dir veganes Essen von DEINEM Geld! Viele Hirnfürze verschwänden von allein.

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  • onckel fritz sagt:

    Zwar prangt auch über dem Auspuff meines Diesel der Spruch „F... you, Greta!“ Zu verurteilen sind aber die narzisstischen Eltern und alle daran hängenden NGO- und PR-Geschäftemacher, die die seelische Not und Behinderung des durch Essstörungen auch körperlich zurückgebliebenen und benachteiligten Kindes für ihre Zwecke und ihren Profit nutzen und sie vor ihren ideologischen Karren des „Great Reset“ spannen.

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  • AntonHofnarr sagt:

    Für mich seit Beginn DIE "persona non greta"

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