25. Oktober 2021
Cora Stephan

Fussballspieler Joshua Kimmich lässt sich nicht impfen, weil ihm Langzeitstudien fehlen. Er ist vorbildlich

Ja, Sportler können Vorbilder sein.

Etwa der Tennisspieler Novak Djokovic, Weltrangerster. Weil ihm die australischen Einreisebestimmungen wegen Corona «zu weit» gehen in der Beschneidung von Freiheitsrechten, weigert er sich, dort einen Impfpass vorzulegen.

Joshua Kimmich ist ebenfalls vorbildlich, als Fussballspieler und als Mensch, der nachdenkt, weshalb er prompt Bedenken hat, etwa gegen das Impfen: Ihm fehlen Langzeitstudien.

Auch stört ihn, den Kicker des FC Bayern Münchens, dass Nichtgeimpfte abgestempelt und unter Druck gesetzt werden. Im Übrigen halte er sich an die Hygienemassnahmen und werde alle zwei bis drei Tage getestet.

Geimpfte müssen sich nicht testen lassen. Obwohl es auch sie erwischen kann, wie Kimmichs Trainer Julian Nagelsmann, doppelt geimpft. Wo immer der sich angesteckt hat.

Na, bei Kimmich, vermuten besonders Boshafte bei N-tv.

Die Süddeutsche Zeitung findet Kimmichs Entscheidung «als Botschaft fatal», der Stern meint, sie sei «verheerend».

Wir hören: Selbstbestimmung statt Folgsamkeit ist böse.

Wenigstens Karl Heinz Rummenigge steht Kimmich bei, in aller Vorsicht: «Das, was Joshua macht, ist sehr verantwortungsvoll.» Na bitte.

Hoffentlich bleibt Kimmich bei seiner Haltung.

Nicht nur die Fans von Hansa Rostock auch die von Dynamo Dresden begleiten ihr Team in kein Stadion, in dem 2G gilt.

Vorbildlich.

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1 Kommentar zu “Fussballspieler Joshua Kimmich lässt sich nicht impfen, weil ihm Langzeitstudien fehlen. Er ist vorbildlich”

  • onckel fritz sagt:

    Gerade als junger männlicher Hochleistungssportler hat Kimmich ein höheres Risiko, an Impfkomplikationen schwer zu erkranken, als an Covid-19 selbst. Wenn sein Trainer trotz „Impfung“ erkrankt, nicht nur positiv getestet ist, beweist dies einmal mehr die Nutzlosigkeit dieser experimentellen Therapie. „Lockdown von unten“, alles boykottieren, was 2G verlangt! Lieber „Mittelstand“, dann jault nicht, wenn die Leute bis hin zum Essen nur noch online bestellen!

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