19. Oktober 2021
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Cora Stephan

Hang zur Weiblichkeit: FDP und Grüne fordern Gesetze, damit man sich das Geschlecht aussuchen kann

Deutschland fiebert einer Koalition entgegen, die «Modernisierung» verspricht. Toll!

Und jetzt bitte nicht einwenden, dass modern alles Mögliche sein kann, vor allem das, was gerade Mode ist.

Modern ist zum Beispiel, sich sein Geschlecht selbst auszusuchen. Insbesondere Männer erhoffen sich offenbar Boni wie etwa günstig gelegene Parkgelegenheiten und Quotenplätze, wenn sie sich künftig als Frau «identifizieren» und sich statt Georg nunmehr Georgine nennen.

Bei der FDP und den Grünen versteht man diesen Hang zur Weiblichkeit: Die FDP fordert ein neues «Gesetz zur Selbstbestimmung über die Geschlechtsidentität», welches allen Personen die Selbstbestimmung über die geschlechtliche Identität erlaubt. Das geht dann auch ohne chirurgische Eingriffe.

Die Grünen möchten, «dass alle Menschen eine Erklärung zur Geschlechtsangabe und Vornamensführung bei einem Standesamt abgeben können» und dass bestraft wird, wer die selbstbestimmte Geschlechtsumwandlung thematisiert, also die neue Frau mit dem abgelegten Männernamen anspricht.

Wer bestreitet, dass Perücke und Makeup bereits genügen, um einen Mann zur Frau zu machen, muss künftig mit saftigen Geldbussen rechnen.

Also nennen Sie Tessa nicht Markus, auch wenn es noch in ihrem Pass steht. Das wird teuer.

Seien wir also modern: Frauen sind eine Konstruktion, auch ein Mensch mit Penis kann Frau sein. Warum sich lesbische Frauen weigern, mit einem umbenannten Mann anzubandeln? Wissen die vielleicht mehr als die modernen Parteien FDP und Grüne?

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1 Kommentar zu “Hang zur Weiblichkeit: FDP und Grüne fordern Gesetze, damit man sich das Geschlecht aussuchen kann”

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