21. Oktober 2021
Alles lesen
Wolfgang Koydl

Explodierende Energie-Preise, Versorgungsengpässe, Migrations-Krise – und über was debattieren die EU-Chefs? Polnische Richter

Soll keiner sagen, die EU täte nichts.

Heute und morgen treffen sich schon wieder Präsidenten, Premiers und Kanzler. Chefsache. Dinge, die den Bürgern grosse Sorgen bereiten.

Davon gibt es genug.

Kann ich meine Wohnung noch heizen? Reicht es für die Stromrechnung? Zwei Euro für den Liter Super? Was frisst die Inflation weg? Wohin mit den Migranten? Leere Regale zu Weihnachten?

Da gibt es viel zu bereden für die Chefs – oh ja.

Äh, nein.

Die haben anderes auf der Tagesordnung: Die Art und Weise, wie in Polen Richter ernannt werden.

Das Thema mag jetzt nicht unbedingt viele EU-Bürger um den Schlaf bringen. Aber die EU setzt eben andere Prioritäten – die wie üblich an der Lebenswirklichkeit der Europäer vorbeigehen.

Ein Raumschiff hat mehr Kontakt mit der Bodenstation, als Brüssel mit den Völkern Europas.

Die Blase genügt sich selbst.

Die Frage ist, wie lange sich diese Völker das noch bieten lassen.

156 1

4 Kommentare zu “Explodierende Energie-Preise, Versorgungsengpässe, Migrations-Krise – und über was debattieren die EU-Chefs? Polnische Richter”

  • AntonHofnarr sagt:

    Die Lösung erscheint geradezu banal und trivial: ABSCHAFFUNG DES LUXUS-ARTIKELS "ASYL". Dann bleiben genügend Gelder für die eigene und arbeitende (bzw. auch die, die das in der Vergangenheit getan haben, sprich Rentner) Bevölkerung übrig und es könnten zudem sinnvolle Gedankenmodelle über Steuersenkungen auf ganz breiter Front erstellt werden.

    13
    1
  • Joerg Sulimma sagt:

    Bei der Gelegenheit könnte man ja dann, aus gegebenem Anlass, auch die Praxis der politisch gesteuerten Ernennung deutscher Bundesverfassungsrichter diskutieren. Oder die Aufgaben und die generelle Rechtmäßigkeit der Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs. Die italienische und die spanische Justiz böten ebenso Anlass, einmal genauer hinzuschauen. Wenn es schon nicht um Wohnung, Strom, Migranten und Benzinpreise geht, gäbe es hier doch Manches, was die eher Unionsbürger interessant fänden.

    10
    0
  • Stefano430 sagt:

    Solange die Deutschen zahlen wird das noch ewig so weitergehen

    9
    0

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2021 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.