28. September 2021
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Wolfgang Koydl

Sie wäre die erste Frau, die erste Grüne: Katrin Göring-Eckardt soll Bundespräsidentin werden. Gute Nacht!

Das Amt des Bundespräsidenten wird oft nicht angemessen gewürdigt. Gewählt wird nicht der Beste, sondern der kleinste gemeinsame Nenner längeren Parteigeschachers.

Von Heinrich Lübke («Liebe Neger»), über Christian Wulff («Der Islam gehört zu Deutschland») bis zu Frank-Walter Steinmeier reicht die Reihe.

Vom jetzigen Amtsinhaber ist zwar kein einziges denkwürdiges Zitat überliefert. Doch er will nochmal ran.

Wenn er sich da nicht täuscht. Denn es geistert ein Name durch Berlin, der würdig in die peinliche Tradition passen würde: Katrin Göring-Eckardt.

Angeblich hat CDU-Chef Armin Laschet den Grünen den Job als Preis für eine Koalition versprochen. Erste Frau in Schloss Bellevue, erste Grüne – da flattert er wieder, der Mantel der Geschichte. Wer könnte widerstehen?

Die Bürger bleiben natürlich aussen vor, wenn das höchste Staatsamt beim Promi-Italiener in Berlin-Mitte ausgeknobelt wird.

Dafür könnten sie sich auf schöne Zitate freuen, von jener Frau, die sich für jede Biene einsetzt und über geschenkte Menschen freut, die in unserem Sozialsystem zuhause sind.

Da ist noch Luft nach oben. Oder unten. 

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«Daily Spezial»
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9 Kommentare zu “Sie wäre die erste Frau, die erste Grüne: Katrin Göring-Eckardt soll Bundespräsidentin werden. Gute Nacht!”

  • radpede sagt:

    Gut, die Sch(w)acherei ist nicht neu, die radikale Linksaktivistenhaltung bleibt. Beruf hat sie nicht, Frau isse, und Glück hat sie auch das Claudia schon vermittelt ist.

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  • Der Michel sagt:

    Gauck und Steinmeier haben dieses Amt schon dermaßen abgewirtschaftet, dass es nicht mer drauf ankommt - zu sagen at der Grüßaugust eh nichts. Bloß dass dann fünf Jahre lang die Gefahr besteht, auf Zeitungen, im Staatsfunk usw. der Visage einer KGE zu begegenen, davor graust mir's. So viel Abstinenz ist fast unmöglich...

    Übrigens hat Steini schon so seine Duftmarke hinterlassen: Die Gratulation zum Jahrestag der islamischen Revolution beispielsweise, das Konzert mit den Fischfilets oder das...

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    • Der Michel sagt:

      ... Bundesverdienstblech für die drei "Helden" vom Reichstag, um nur einige zu nennen. Und Gaucks jüngste Absonderung, etwa 30% der Deutschen als "im Mittelalter stecken gebliebene Trottel" zu titulieren hat auch eine ganz eigene Qualität. KGE muss sich anstrengen, das zu toppen - wobei ich es ihr aus dem Stand weg zutraue.

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  • Alt-Badener sagt:

    Und immer wenn man denkt, es kann nicht mehr schlimmer werden, wird man eines besseren belehrt. Apparatschiks, Ideologen, Sprücheklopfer, Betroffenheitsjammerer, es ist wahrlich nur noch äußerst schwer zu ertragen, was uns deutschen Bürgern auch im Amt des Präsidenten da immer wieder zugemutet wird . . .

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  • onckel fritz sagt:

    Der Bundesgrüßaugust wird von einer Buntes-Versammlung gewählt, bestehend aus Berufstunten, B-Promis und Parteigenossen, zusammengestellt durch - Überraschung! - die Parteien. Wäre die Regierung clever (haha, in Deutschland!) würde sie mit einer Direktwahl des Buprä durch das Volk den Bürgern wenigstens die ILLUSION vermitteln, sie hatten in diesem Staat etwas zu melden. Es ist ein Medienrummel, der sonst keinen interessiert.

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  • joshueber sagt:

    Steinmeier hat zwar kein "denkwürdiges Zitat" vorzuweisen, aber eine denkwürdige "Geste", die alle anderen Zitate übertrifft: Er hat sich vor dem Grab des Massenmörders Arafat in Ehrfurcht verneigt. Wenn das kein "Zitat" ist?

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  • Fischkopp sagt:

    Diese Vorstellung hat Gruselpotenzial. Schon der aktuelle Bundespräsident ist mit seinen durchgekauten, politisch fragwürdigen bis verlogenen Verlautbarungen kaum zu ertragen. Ich mag mir eine Steigerung in Form von KGE nicht vorstellen.

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  • Ulrich J. sagt:

    Der Pessimist sagt: „Es kann nicht schlimmer kommen.“ Der Optimist dagegen: „Oh, doch!“ In diesem Sinne bin ich ein grenzenlosen Optimist. Die Zeiten, in denen Menschen wie Richard von Weizsäcker oder Roman Herzog als oberste Repräsentanten einigend und parteiunabhängig wirkten, sind wohl endgültig vorbei. Schon bei Pfarrer Gauck („Halt Du sie dumm, ich halt sie arm.“) war davon nichts übrig geblieben. Und dieses „nichts“ fand in seinem Nachfolger mit der Ausstrahlung eines Amtsschimmels …

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