12. Oktober 2021
Anabel Schunke

Die Bundesvorsitzende der Grünen Jugend klagt, dass bei Fridays for Future «so viele weisse Bürgis» mitlaufen. Müsste Greta Thunberg schwarz sein?

Sarah-Lee Heinrich findet es blöd, dass bei Fridays for Future «so viele weisse Bürgis» herumlaufen.

Schuld sei die «eklig weisse Mehrheitsgesellschaft» in Deutschland. Diese sorge dafür, dass sich Leute eher mit Greta Thunberg identifizieren würden als mit «people of colour».

Sarah-Lees Äusserungen sind zwar eindeutig obskur, hätten aber nie eine Debatte ausgelöst, wenn die 20-Jährige nicht gerade zur neuen Bundesvorsitzenden der Grünen Jugend gewählt worden wäre.

Diskutiert werden noch weitere Tweets, in denen Heinrich, als 14- und 15-Jährige, ihre Mitschüler unter anderem als «schwul» und «behindert» bezeichnete sowie diverse Morddrohungen vom Kaliber «ich werde dich finden und anspucken, dann aufhängen, mit einem Messer anstupsen und bluten lassen» aussprach.

Jugendsünden seien das gewesen, «da war ich 13/14 Jahre alt», womit Heinrich ungewollt selbst das beste Argument gegen die grüne Forderung nach Absenkung des Wahlalters liefert.

Aber wie immer im Linken Kosmos ist Rassismus nur von Weissen scheisse: Luisa Neubauer sprach ihr bereits ein «Riesen Soli» aus und Katrin Göring-Eckhardt gefällt das. Kritik wird als «rechte Kampagne» und «Angst vor einer linken schwarzen Frau» verklärt. Der Hass gegenüber Heinrich sei «entlarvend», meinte auch Ria Schröder, Vorsitzende der Jungen Liberalen.

Ob so viel Solidarität von «weissen Bürgis» aus der «eklig weissen Mehrheitsgesellschaft» bei Heinrich gut ankommt?

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2 Kommentare zu “Die Bundesvorsitzende der Grünen Jugend klagt, dass bei Fridays for Future «so viele weisse Bürgis» mitlaufen. Müsste Greta Thunberg schwarz sein?”

  • onckel fritz sagt:

    „Das weibliche Pubertier ist ein Diskutier und Lamentier“, was sich aber meist mit der Zeit und dem Kontakt zur Lebenswirklichkeit gibt. Durch das Abarbeiten der alternativen und sozialen Medien an dem Gejaule der jungen Grünen & Dummen, achgut, Weltwoche, pi u.a. , erfährt sie m.E. viel zu viel „Streisand-Effekt“. Irgendwann wird sie „datt neue Scheppli“ auf einem ähnlichen steuerfinanzierten Sinnlosposten, muss nichts leisten, kann den ganzen Tag twittern und hat mit 30 ausgesorgt.

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  • AntonHofnarr sagt:

    Ich empfinde es als blöd, daß so viele geistige Tieffliegerinnen in meinem Land herumlaufen und zudem noch ihre kranke Meinung auf einfachste Weise verbreiten können. Ich empfehle diesem seit Beginn frühester Jugend nicht ganz sauberen Fräulein, nach Nigeria, Kamerun oder Tschad auszuwandern, um dort die einzigartige Willkommenskultur unter unweißen Menschen des Boko Haram in vollen Zügen genießen zu können.

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