02. November 2021
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Anabel Schunke

Die Berliner Polizei hat mit Araber-Clans alle Hände voll zu tun. Linke fordern nun, die «Stigmatisierung» zu beenden. Die Clans wird's freuen

Welche gesellschaftlichen Gruppen werden in Deutschland am meisten stigmatisiert?

Spitzenreiter wären derzeit wohl die Ungeimpften, dicht gefolgt von den «alten weissen Männern». Autofahrer, solche mit Benzin- und Diesel-Schleudern, rangierten auf den Rängen dicht dahinter, gefolgt von jüdischen Bürger im arabisch anmutenden Berliner Viertel Neukölln.

Wer mir sicher als eine der letzten stigmatisierten Gruppen eingefallen wäre, sind ebendiese arabischen Clan-Familien in Berlin. Diese sollen jetzt aber künftig besonders geschützt werden, nämlich von Kontrollen und Massnahmen in Shisha-Bars und «Spätis». So will es die Berliner Links-Partei, sie fordert, «die stigmatisierenden Razzien in Shisha-Bars und Spätis» zu beenden.

Aber: Allein 2020 wurden im gesamten Stadtgebiet 1013 Straftaten gelistet, die der Clan-Kriminalität zugeordnet werden. Die Polizei konfiszierte bei 240 Kontrolleinsätzen nicht nur 554 Kilo Wasserpfeifentabak, sondern auch 104 Waffen. 85 von diesen schummrigen Läden mussten geschlossen werden. 40.500 Euro Handelserlös aus Betäubungsmittel- und Zigarettenhandel wurden beschlagnahmt.

Laut Innensenator Andreas Geisel (SPD) könne die organisierte Clan-Kriminalität nur durch Kontrollen und die konsequente Ahndung von geringen Verstössen wirksam bekämpft werden.

Bei den Linken scheint dies nicht angekommen.

Die Abou-Chaker- und Remmos-Clans wird es freuen.

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3 Kommentare zu “Die Berliner Polizei hat mit Araber-Clans alle Hände voll zu tun. Linke fordern nun, die «Stigmatisierung» zu beenden. Die Clans wird's freuen”

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