12. November 2021
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Joyce Küng

Die FAZ sieht hinter dem Schweizer Corona-Widerstand einen «Aufmarsch der Schwurbler». Hat der Autor wirklich recht?

Johannes Ritter, Schweiz-Korrespondent bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, stimmt mit seinem Artikel «Aufmarsch der Schwurbler» in den medialen Denunzianten-Chor gegen die Corona-Massnahmenkritiker mit ein.

Von «Schwurbler» bis «wissenschaftsfeindlich» fallen sämtliche Begriffe, die gerade inflationär benutzt werden.

Nichts Neues unter der Sonne, aber eine Ahnung, von dem, was er schreibt, scheint der Autor nicht zu haben.

Denn ganz anders geht das Thema Konstantin Beck an, seines Zeichens Gesundheitsökonom und Titularprofessor der Universität Luzern. In einem Youtube-Video sagt er über die Corona-Skeptiker: «Es zeigt sich, dass sie sehr stark mit der Personengruppe übereinstimmen, welche tiefe Krankenkassenkosten verursachen und bescheidene Ansprüche ans Gesundheitswesen stellen.»

Beck führt aus, dass die Covid-Sterblichkeit in den skeptischen Kantonen, im Gegensatz zu den Massnahmen-befürwortenden, sogar unter dem Schweizer Durchschnitt liegt.

FAZ-Ritter hätte einen Ritterschlag verdient, wenn er einen Folgeartikel publizieren würde, um sein Urteil zu relativieren.

Es könnte ja sein, dass ebendiese Schweizer «Schwurbler» mit ihrer eigenverantwortlichen Art – sollte denn Professor Beck tatsächlich recht haben – sogar besser verfahren?

Oder nicht, Herr Ritter?

Wer wäre dann der Schwurbler?

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1 Kommentar zu “Die FAZ sieht hinter dem Schweizer Corona-Widerstand einen «Aufmarsch der Schwurbler». Hat der Autor wirklich recht?”

  • onckel fritz sagt:

    Ob hohe Impfquote, Freiheitsentzug, „Hygiene“, Kontaktbeschränkung, Gesichtskondom, für KEINE der genannten Maßnahmen ist ein signifikanter Einfluss auf Sterblichkeit, Erkrankungshäufigkeit, Schwere der Verläufe, Bettenauslastung etc. BEWIESEN. Die Kontaktbeschränkung bei Kindern hätte nach Meinung der Kinderärzte, zitiert sogar u.a. in der RND(SPD)-Postille Märkische Allgemeine, zur Schwächung der Immunität und damit zur aktuellen Intensität und Ausbreitung der Respiratory-Syncythial-Virus-Erkrankung geführt.

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