30. August 2021
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René Hildbrand

Die Berliner Humboldt-Universität sucht einen neuen Mitarbeiter. Weisse sollen sich nicht bewerben, heisst es im Stelleninserat

Die Antidiskriminierungs-Beratung der Berliner Humboldt-Universität sucht einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin.

In einem Stelleninserat schreibt die Sozialeinrichtung, weisse Menschen sollen sich nicht bewerben. Betroffene von rassistischer Diskriminierung müssten sich bei der Beratung wohl fühlen. 

Die Stellenausschreibung ist ein Skandal. So weit sind unsere Nachbarn also schon. Was ist denn mit dem Gleichstellungsgesetzt der Deutschen?

Die Humboldt-Universität ist die älteste und grösste Hochschule der Hauptstadt Berlin. Eines ihrer traditionellsten Fächer ist ausgerechnet die Rechtswissenschaft.

Die Uni wurde 1809 von Friedrich Wilhelm III gegründet. Der preussische König betrieb eine Neutralitätspolitik.

Und von ihm stammt der Satz: «Ein fürstlicher Hof ist gewöhnlich mit trotzigen, eingebildeten, hochmütigen und impertinenten Subjekten versehen.»

Heute würde er die Bezeichnung «fürstlichen Hof» wohl durch «Die Humboldt-Universität» ersetzen.

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