08. September 2021
Marie von den Benken

Lichtblick für Deutschland: Bundestrainer Hansi Flick ist der Hoffnungsschimmer, gebettet auf Champions-League-Lorbeeren

Sie waren das einzige deutsche Glamour-Paar, das nie liiert war: Angela Merkel und Jogi Löw. 

Die eine führte uns auf höchster politischer, der andere gelegentlich auf höchster fussballerischer Ebene.

Beide spielten oft mit Raute.

Merkels Ägide endet bald. Löw hat sein Kanzleramt, das Büro des Cheftrainers, bereits an Hansi Flick übergeben.

Ein Hoffnungsschimmer, gebettet auf Champions-League-Lorbeeren. Einer, der von Glanz, Erfolg und ruhmreicher Zukunft träumen lässt. 

Merkels Erbe dagegen: offen. Aktuell wohl Olaf Scholz. Aber wie sagte schon Fussball-Philosoph Rudi Assauer: «Wenn der Schnee geschmolzen ist, siehst du, wo die Kacke liegt.» 

Man könnte es akademischer ausdrücken: Abgerechnet wird am Schluss. 

Da ist Flick bereits weiter: War die Nationalelf unter Löw zu TV-Quotengift verkommen, erwartet das Land plötzlich nichts weniger als die Renaissance der Sommermärchen-Euphorie. 

Immerhin startete Flick mit 6:0 gegen Armenien. Das letzte 6:0 mit deutscher Beteiligung gab es im November. Da allerdings verlor man gegen Spanien. 

Schwermütig ging es ins EM-Jahr – und auch da konnte man nicht mal Ungarn in Angst und Schrecken versetzen.

Das wird jetzt anders. Herzlich Willkommen, Hansi!

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