08. September 2021
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Nena Schink

Greta Thunberg der Rockmusik: Wie «Die Ärzte»-Sänger Bela B zum Baerbock-treuen Klima-Aktivisten wurde

Heute morgen lag bei meiner Zeitungslektüre eine Verwechslung vor: Der Künstler Bela B wurde zu Klimaaktivistin Greta Thunberg. Nicht optisch. Sondern vom Sound her.

Seine Parole mit Blick auf die Klimakatastrophe: «Es ist längst nicht mehr fünf vor zwölf, wir müssen handeln» – typische thunbergsche Panikmache. Im Falle des «Die Ärzte»-Sängers mündete die Floskel in einem Wahlaufruf für die Grünen.

Der Tenor «Arme Umwelt, alle böse ausser die Grünen» langweilt mich. Die Klimaziele der meisten Parteien gleichen sich sehr. Alle wollen eine nachhaltigere Welt.

Der Umwelt ist es egal wen wir wählen, solange wir unser Kreuz nicht bei der AfD machen. Denn die wollen aus dem Pariser Klimaabkommen austreten.

Die Grünen sind lediglich die Weltmeister im Verbieten. Doch am Ende darf es nicht um Ideologie gehen, sondern pragmatisch um das Weltklima. 

Einfach nur aus Prinzip Opfer zu bringen, also sich in Verzicht zu üben, um sich moralisch überlegen und gut zu fühlen, ist falsch.

Wobei Bela B gefällt das bestimmt, die Grünen zu wählen ist ja heutzutage das bessere Beten: Man wird von allen Umweltsünden freigesprochen.

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