05. November 2021
Wolfgang Koydl

EZB-Chefin Lagarde im Stile von Marie Antoinette: Habt euch nicht so, das bisschen Inflation steckt ihr doch locker weg

Politiker haben sie jahrelang herbei gefleht, Zentralbanker sie herbei gedruckt mit Fudern frischen Geldes: Die Inflation.

Die lässt man sich doch nicht kaputt machen, nun da sie endlich Fahrt aufnimmt.

Schon gar nicht von den Verbrauchern, denen die Geldentwertung Ersparnisse und Gehälter weg frisst.

Christine Lagarde – Monatseinkommen 40.000 Euro – hat diese Sorgen nicht. Schön für sie.

Sorgen sollte sie sich aber um die Stabilität des Euro, denn das ist ihr Job als Chefin der EZB. Doch eine Zinserhöhung, die den Euroschwund bremsen könnte, lehnt sie ab.

Habt euch nicht so, blaffte die französische Luxusfrau nach Art der Marie Antoinette Europas Bürger an. Im Frühjahr wird die Inflation verschwunden sein.

Wenn sie sich da mal nicht täuscht. Grösster Preistreiber sind die Energiekosten. Sie stecken in jedem Produkt.

Der Markt bestimmt diesen Preis nicht mehr. Er wird von der Politik in die Höhe getrieben – dem Klima-Irrsinn sei Dank.

Das hört im nächsten Frühling nicht auf. Da geht es erst richtig los.

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2 Kommentare zu “EZB-Chefin Lagarde im Stile von Marie Antoinette: Habt euch nicht so, das bisschen Inflation steckt ihr doch locker weg”

  • AntonHofnarr sagt:

    Verehrte Madame Lagarde, Sie haben recht: in der Tat "habe ich mich nicht so", WENN, JA WENN Sie willens sind, Ihr Salär mit meiner Rente auszutauschen. Jedenfalls kann ich Ihnen attestieren, daß Ihre Geldpolitik genauso kriminell ist wie die Ihres Vorgängers Draghi. Mit der Nullzins-Politik berauben Sie viele Millionen ehrlicher Sparer ihrer Zinsen. Insofern rechne ich Sie und Draghi zu den Schwerstkriminellen der Gegenwart.

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  • Fischkopp sagt:

    Ich würde behaupten, dass die Mehrzahl der Bürger diese furchtbare Frau überhaupt nicht kennen. Die EU hat Europa entdemokratisiert und solche Personen wie Frau Lagarde sind das Ergebnis.

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