04. November 2021
Reinhard Mohr

Gott ist queer: Die Evangelische Kirche Deutschlands entwickelt sich zu einer Sekten-artigen, links-grünen Parallel-Gesellschaft

Die deutschen Christdemokraten lernen gerade, was passiert, wenn man selbst nicht mehr weiss, wer man ist.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) macht diese Erfahrung schon seit Jahren, lernt aber nichts daraus. Besinnungslos rennt sie dem Zeitgeist hinterher.

Nur konsequent, dass sie auf die Kirchenschändung in Thüringen durch einen afghanischen Flüchtling praktisch nicht reagierte.

«Gott ist tot», erklärte Nietzsche. Die EKD aber sagt: «Gott ist queer.»

Wer das nicht glauben will, sehe sich das Novemberprogramm der Evangelischen Akademie in Frankfurt am Main an: Da wird ein Wissenschaftspreis an eine «streitlustige Theologin» verliehen, die «feministisch oder queerperspektivisch von Gott» redet.

Im «Gendertalk» geht es um «Allies» im Kampf gegen Diskriminierung: «Was heisst es, Verbündete/r (m/w/d) zu sein? Was nehmen Personen aus der LSBTQIA-Community als Unterstützung wahr?»

Und beim Fachtag «Rassismuskritisch unterrichten» wird kritisch nachgehakt: «Was heisst ‘Multiperspektivität’ – und wie gelingt sie?» «Rassismuskritik als Prinzip» und die Frage, «wie Unterricht weniger ethno- und eurozentristisch werden kann.»

Jesus aber sprach: «Wenn ein Blinder den andern führt, so fallen sie beide in die Grube.»

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